Geschichte des Vereins

Vereinspräsident Walter Bernegger in seinem Element.

Walter Bernegger ist ein begeisterter Modellbahner. Zuerst über seinem Elektro-Installationsfachgeschäft, später über seiner Privatwohnung, baute er zusammen mit ein paar ebenfalls leidenschaftlichen Modellbahnern eine Anlage. Die personelle Zusammensetzung dieser Baugruppe war lose und nicht in einem Verein organisiert.

Nachdem Walter Bernegger nach seiner Pensionierung und dem Verkauf seines Geschäfts in eine kleinere Wohnung zog, musste die Modellbahnanlage weichen. Wenn immer möglich, sollte dafür ein neuer Standort gefunden werden.

In Mitlödi GL im Industriequartier Ennetlinth bot sich ein neues Quartier für die Anlage an. Anders als an den beiden vorgängigen Standorten mussten neu die Räumlichkeiten gemietet werden. Das war eine neue Ausgangslage und für einige der beteiligten Personen der Startschuss für die Gründung eines Vereins.

So gründeten am 20. Mai 2015 die sechs Modellbahner Markus Baumgartner, Walter Bernegger, This Marti, Lukas und Werner Murer und Bruno Peterer den Verein Modellbahnfreunde Glarnerland.

Erstes Vereinslokal im Dachgeschoss

Der Verein mietete 2015 als Vereinslokal den Dachstock des Gewerbegebäudes «go4more» im Industrieareal Ennetlinth in Mitlödi (Gebäude 8). Es bot eine Grundfläche von rund 9.5 x 11 Meter.

Das Mietangebot war sehr fair und der Verein durfte die Schreinerwerkstatt im Parterre unentgeltlich mitbenutzen. Eigentlich optimale Verhältnisse.

Nach vier Jahren stellten die Bähnler fest, dass bei der Planung der Anlage vorgängig verschiedene Grundsatzfragen nicht gründlich geklärt worden sind und die Möglichkeiten zunehmend einschränkten.

Beispielsweise wurde als Grundhöhe für die Anlage 60 cm gewählt. Dies bedeutete, dass Arbeiten wie das Verdrahten unter der Anlage für ältere Semester der Clubmitglieder sehr beschwerlich wurden. Auch das Bewegen von einem Anlageteil zum anderen konnte nur auf dem Fussboden robbend bewältigt werden.

Die ursprüngliche Anlage wurde als «U» konzipiert. Somit konnten Besucher die Anlage lediglich vom Innern dieses «U» besichtigen. Dieser Raum bot nur für knapp 10 – 15 Personen Platz. Ausserdem konnten alle sichtbaren Anlageteile nur von der Mitte des Raums aus betrachtet konnten. Dies bedeutete, dass die geplanten Bahnhöfe in die Höhe gebaut werden mussten. Gleichzeitig führte die unglückliche Dachbalkenlage dazu, dass die Grundplatte des Bahnhof Uznach auf rund 1.60 Meter zu liegen kam, eine Höhe, die für den Betrachter nur noch eine eingeschränkte Sicht gewährte. Dieselbe Sicht-Einschränkung wäre auch für die geplanten Bahnhöfe Schwanden und Linthal zum Tragen gekommen.

Die Aktivmitglieder entschieden deshalb schweren Herzens im August/September 2019 nochmals umzuziehen.